Juni Treffen der RUG ist vorbei
Am Dienstag hat sich die Karlsruher Ruby Gemeinde nach längerer Auszeit wieder zu einem “offiziellen” Treffen der RUG Karlsruhe eingefunden. Unterschlupf gewährte uns dieses Mal die kymo GmbH in der Karlsstraße im Herzen Karlsruhes. Der ästhetik-geneigte Leser sei auf die Webseite der kymo GmbH verwiesen.
Den Anfang machte dieses Mal Heiko Seebach von der telewebber GmbH, der ein mehr oder weniger typisches Setup einer Ruby on Rails Anwendung aufzeigte. “Mehr oder weniger” wurde hier von mir verwendet, da das Setup einer jeden Rails Anwendung doch irgendwie immer ähnlich ist. Ob man nun beispielsweise Apache oder Nginx verwendet ist wohl im Grunde genommen Geschmackssache des Administrators oder auch des Rails Entwicklers. In Einzelfällen spielen Faktoren wie Performance oder ähnliches aber mit Sicherheit auch eine Rolle. Bei telewebber kommt neben dem Juggernaut Projekt, noch interlock zum Einsatz. Damit können nicht nur View Teile der Anwendung gecachet werden, sondern auch der auszuführende Controller Code, was die Anwendung unter dem Strich nochmals ein gutes Stück schneller macht. Ein weiteres Feature, das bei telewebber zum Einsatz kommt, basiert letztlich auf einem Artikel von Dr. Nic. Dabei wird eine Möglichkeit geschaffen effizient mit einer Master/Slave-DB Umgebung arbeiten zu können und Read bzw. Write Anfragen zu verteilen. Die Folien des Vortrags werden nach Erhalt nachgereicht.
Als zweiten Referenten konnte Julius Eckert begeistert werden. Julius studiert an der Uni Karlsruhe und ist aktuell sehr stark in ein Start-Up involviert. Julius präsentierte das Projekt Ruby Red, welches er in seinem Start-Up aktiv einsetzt und eigene Wrapper und Libraries dazu geschrieben hat. Mehr Informationen zu Julius findet man in seinem Blog. Bei Ruby Red geht es darum Javascript Code mittels Ruby zu generieren. Dabei werden Objekte und Klassen bereitgestellt, die man z.B. auch aus Javascript Frameworks wie jQuery kennt. Die von ihm als Prezination bezeichnete Präsentation findet sich ebenfalls in seinem Blog.
Nach den beiden im Vorfeld angekündigten Vorträgen hat Florian Gilcher spontan etwas zu Ruby 1.9 und zum Sinatra Mikroframework erzählt. Bei Ruby 1.9 ging er vor allem auf mögliche Inkompatibilitäten ein, worauf schnell die Stimmung aufkam, dass Ruby 1.9 vermieden werden sollte, was defakto nicht so ist. Er gab am Ende den Tip einfach mit Ruby 1.9 herumzuspielen, um mit den Neuerungen vertraut zu werden. In der aktuellen Ausgabe des RailsWay Magazins findet sich auch ein Artikel dazu – von ihm geschrieben. Auf RubyMine findet sich ebenfalls eine mehrteilige Artikelreihe zu Ruby 1.9, die auf jeden Fall eine mehr als nur eine Kaffeepause wert ist!
Einen Abschluß des Treffens stellte eine lockere Runde dar, in der munter über Ruby, aber auch andere Sprachen, fachgesimpelt wurde. An dieser Stelle nochmal ein Danke an die kymo GmbH, die uns ihren Konferenzraum zur Verfügung gestellt hat.
Den Teilnehmern des heutigen Treffen möchte ich ebenfalls für das zahlreiche Erscheinen danken und darum bitten, mir die Emailadressen für einen Verteiler zukommen zu lassen. Bitte einfach in einer Email an info@rug-ka.de schicken.
Danke und bis zum nächsten Mal! Stefan
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hier die Folien von Heiko Seebach: http://www.slideshare.net/heisee/rails-in-production-telewebber-architektur-1528768